Finanzkrisenpoesie
November 6, 2008 on 11:52 am | poesie | say somethingWenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche bühen auf:
Ihr Rezept heisst Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft’s hingegen grosse Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
geil eh
July 8, 2008 on 10:17 am | 15miniz | say somethingZur Vernissage gibt es Lesungen und DJ-Sex.
soissesdoch
July 5, 2008 on 4:43 am | poesie | say something“Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.” (Lucius Annaeus Seneca)
Ich sags nur einmal
June 19, 2008 on 6:15 pm | poesie | say something|
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–>> Irgendwann will man nicht mehr irgendwas. <<– |
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geklaut bei Bruno Nagel Gruesse nach Berlin!